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Tage der bildenden Kunst

Der Verein Netzwerk Kultur hat es sich zum Ziel gesetzt jährlich mindestens ein Projekt (verbindende Projekte, Eigen- und Koproduktionen) in der Region durchzuführen. Für das Jahr 2018 realisiert „Netzwerk Kultur“ nun einen lang gehegten Wunsch vieler Kulturtreibender der Region: Tage der bildenden Kunst. Diese werden vom Verein erstmals vom 25. bis 28. Oktober im Kufsteiner Kultur Quartier organisiert. Als Motto hat man sich nach reiflicher Überlegung für „Krieg & Frieden“ entschieden – auch aufgrund des Gedenkjahres 2018.
Die Tage der bildenden Kunst bieten in erster Linie Künstlerinnen und Künstlern aus der Region Kufstein und Umgebung, Untere Schranne und Kaiserwinkl eine Plattform um ihre künstlerische Arbeit in professionellem Rahmen zu präsentieren. Als Kurator konnte Günther Moschig gewonnen werden. Auf die Ausschreibung haben sich 24 Künstlerinnen und Künstler beworben. Die Jury (Kurator Günther Moschig, Kunsthistorikerin Sarah Pfeifer, Vorstandsmitglied Katrin Steindl) entschied sich bei ihrer Sitzung für die Werke von 14 Kunstschaffenden.
Die Auseinandersetzung mit dem Thema „Krieg und Frieden“ ist dabei weder an einen historischen, noch örtlichen Kontext gebunden. „Selbst in zwischenmenschlichen Beziehungen (Partnerschaft, Familie, Nachbarschaft) spielen Krieg und Frieden – im übertragenen Sinne – eine wichtige Rolle, derer man sich meist erst bewusst wird, wenn es zu Konflikten kommt“, heißt es im Text der Ausschreibung. So verwundert es auch nicht, dass die Ende Oktober ausgestellten Werke eine große künstlerische Bandbreite bieten. Kurator Günther Moschig ist mit dem Ergebnis der Ausschreibung sehr zufrieden: „Wir fanden in den 24 Einreichungen eine vielfältige und lebendige lokale Szene vor. Und das obwohl mit dem ausgeschriebenen Thema ‚Krieg und Frieden‘ eine inhaltliche Einschränkung gegeben worden war. Um so präziser haben sich dann die nun für die Ausstellung ausgewählten 14 Künstlerinnen und dem Thema auseinandergesetzt. Vertreten sind private wie politische Statements, ausgeführt in Zeichnung, Malerei, Skulptur und Objektkunst.“

201808-Tage der bildenden Kunst

Offene Ateliers

Zusätzlich zu den „Tagen der bildenden Kunst“ öffnen mehr als 25 Künstlerinnen und Künstler der Region vom 26. bis 28. Oktober unter dem Titel „Offene Ateliers“ ihre Arbeitsräume, zum Teil als Atelier genutzte Wohnräume, und Werkstätten. Auf Wunsch erzählen sie gerne von ihrer Arbeit. Um das vielfältige Angebot nutzen zu können, sind die Öffnungszeiten auf drei Tage verteilt, jeweils von 15 Uhr bis 19 Uhr. Das Angebot wird von der Künstlerin Thea Barth organisiert. Die „Offenen Ateliers“ ergänzen die „Tage der bildenden Kunst“ und bieten weitere Möglichkeiten mit Künstlern in Kontakt zu kommen und sich mit Kunst auseinanderzusetzen.

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